Wissen hinterfragen

Wie entsteht Wissen? Und woran erkennen wir, ob eine Erkenntnis belastbar ist oder lediglich plausibel klingt? Wissenschaft beginnt nicht mit Daten, sondern mit Fragen.

In der Vorlesung Wissenschaftstheorie und Forschungslogik setzen sich Masterstudierende mit einer Frage auseinander, die weit über die Universität hinausreicht: Wie gelangen wir zu Erkenntnissen, denen wir vertrauen können? In Zeiten von Künstlicher Intelligenz, Desinformation und einer stetig wachsenden Informationsflut gewinnt diese Frage zunehmend an Bedeutung.  

 

Im Zentrum stehen die Grundlagen wissenschaftlichen Denkens – von unterschiedlichen Vorstellungen von Wahrheit und Realität bis hin zu den Prinzipien des Kritischen Rationalismus. Dabei wird deutlich, dass Wissenschaft nicht von Gewissheiten lebt, sondern vom systematischen Hinterfragen, Prüfen und Verbessern bestehender Erklärungen.  

 

Darauf aufbauend lernen die Studierenden verschiedene Forschungslogiken kennen und reflektieren, welche Methoden geeignet sind, um Fragen zu beschreiben, zu erkunden oder kausal zu erklären. Ziel ist es nicht nur, Forschung durchzuführen, sondern Forschung kritisch einordnen und beurteilen zu können – eine Kompetenz, die heute weit über die Wissenschaft hinaus relevant ist.

 
 

Institution

Universität Zürich
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung


Semester

FS26
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Funktion

Dozentin & Leitung

conception, lecturer, curriculum development, mentoring, supervision master students


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