Forschung erleben

Wie wird aus einer Beobachtung eine Forschungsfrage? Studierende untersuchten reale Herausforderungen der Nachhaltigkeitskommunikation.

Im Forschungsseminar Herausforderungen der Nachhaltigkeitskommunikation am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich arbeiteten Studierende nicht nur mit Theorien und Methoden – sie wurden selbst zu Forschenden. Im Zentrum stand die Entwicklung eigenständiger Fallstudien, von der ersten Forschungsfrage bis zur wissenschaftlichen Reflexion.  


Im Sinne eines Flipped-Classroom-Ansatzes erarbeiteten die Teilnehmenden Inhalte weitgehend selbstständig und verstanden sich als gemeinsames Forschungsteam. Theorie, Methodik und empirische Analyse wurden nicht getrennt vermittelt, sondern im Forschungsprozess miteinander verknüpft.  


Dabei entstanden drei sehr unterschiedliche Fallstudien: Zur Nachhaltigkeitskommunikation der SWISS rund um AeroSHARK, zu medialen Deutungen der Olympischen Winterspiele Mailand–Cortina 2026 sowie zur Wahrnehmung des Frauenfussballs in der Schweizer Medienberichterstattung. Trotz ihrer unterschiedlichen Themen verband alle Projekte dieselbe Frage: Wie entstehen gesellschaftliche Deutungen – und welche Rolle spielt Kommunikation dabei?      


Studierenden setzten sich neben den Forschungsergebnisse auch aktiv mit der Frage auseinander, wie wissenschaftliche Erkenntnisse entstehen: Durch kritisches Hinterfragen, gemeinsames Lernen und die Bereitschaft, komplexe Probleme aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

 
 

Institution

Universität Zürich
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung


Semester

FS26
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Funktion

Dozentin & Seminarleitung

conception, lecturer, facilitator, mentor, supervision students projects


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